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Sportkreis Biedenkopf

Sportkreis Biedenkopf

„Ethik, Moral und Anstand im Sport
sind keine Begriffe aus der Mottenkiste“

Präsident des Landessportbundes Hessen
fordert „Doping-Krisengipfel"

Der Präsident des Landessportbundes Hessen (lsb h), Dr. Rolf Müller, hat einen raschen „Doping-Krisengipfel" gefordert, der vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) organisiert werden sollte.
„Täglich werden neue prominente Namen als Dopingsünder genannt, dies sind keine individuellen Verfehlungen, sondern sie weiten sich in der Summe zu einer Katastrophe für die gesellschaftliche Anerkennung und Wertschätzung des gesamten organisierten Sportes aus, zu der der DOSB nicht schweigen kann", sagte Rolf Müller. Das veröffentlichte Bild des Sportes entwickle sich angesichts dieser Fälle, die nahezu ausnahmslos mit einem Maß an erschreckendem Unrechtsbewusstsein einhergingen, zu einem Schreckensgemälde.
Die Leidtragenden dieser Entwicklung seinen die ehrenamtlichen Idealisten in den Vereinen, der sportliche Nachwuchs, dem die Vorbilder verloren gingen und alle ehrlichen Sportler, die unter Generalverdacht gerieten, sagte der lsb h-Präsi¬dent, der gegenwärtig Sprecher aller deutschen Landessportbünde ist. Ein Doping-Krisengipfel müsse sich daher sowohl an Vertreter des Sportes, aber auch an Repräsentanten von Politik, Wirtschaft, Medizin und Medien wenden. „Es geht darum, dass die gesellschaftliche Akzeptanz des Sportes auf dem Spiel steht, weil angesichts von zunehmender Kommerzialisierung, Technisierung und mehr oder weniger offener Manipulationsbereitschaft im Spitzensport die Dämme der Fairness sehr dünn geworden sind", betonte Rolf Müller.
Es müsse auch deutlich werden, dass Ethik, Moral und Anstand im Sport keine Begriffe aus der Mottenkiste seien. „Da haben wir als Vertreter des organisierten Sportes eine besondere Wegweiser-Funktion und die Pflicht zur ständigen Mahnung, denn sauberer Sport ist zum großen Teil auch eine Frage des Problem-Bewusstseins.“
Wenn es nicht gelinge, einen verbindlichen Ehrenkodex für den Sport zu entwickeln, stehe dieser „von der Basis bis zur Spitze“ vor einem existenziellen Problem, so Dr. Müller abschließend.
Quelle: Landessportbund-Hessen.de/Presse

"Integration durch Sport"

 

Nachstehend verweisen wir auf das Programm "Integration durch Sport"
Hier werden Vereine gesucht, die sich als "Stützpunktvereine" zum nachstehenden Programm zur Verfügung stellen.
Bei Interesse wendet euch Bitte an den Sportkreis Biedenkopf oder an eine der unten aufgeführten Anschriften.
Ein Beispiel für die sozialen und gesellschaftspolitischen Aufgaben, denen sich der Sport stellt, ist das vom Bundesministerium des Innern unterstützte und vom Deutschen Sportbund sowie allen Landessportbünden getragene Projekt „Integration durch Sport“, welches sowohl der Förderung von Maßnahmen zur Integration von Spätaussiedlern als auch der Gewaltprävention dient.
In Hessen arbeitet das bundesweite Projekt seit 1989. Mit dem Projekt „Integration durch Sport“ unterstützt die Sportjugend Hessen sowohl die Integration von Aussiedlern, Ausländern als auch von benachteiligten deutschen Jugendlichen, in unsere Gesellschaft.
Zielsetzung des Projektes ist es, in der Zusammenarbeit mit Sportvereinen und Trägern der sozialen Arbeit vor Ort Hilfen zur sozialen Integration von Aussiedlern, Ausländern und benachteiligten deutschen Jugendlichen anzubieten.
Dabei sollen
  • Aussiedler, Ausländer, sozial benachteiligte deutsche Jugendliche und ihre Familien mit dem bundesdeutschen Sport, den Vereinsstrukturen und den vielfältigen Formen des Freizeit- und Breitensports bekannt gemacht und für eine bewegungs- und sportbezogene Freizeitgestaltung im Sportverein motiviert werden.
  • Sportvereine sollen für die Situation dieser Personengruppe sensibilisiert, für die Integrationsarbeit mit dieser Gruppe motiviert und bei der Umsetzung beraten und unterstützt werden.
    Für die Umsetzung der Projektziele wurden verschiedene Maßnahmen konzipiert und erprobt.
    Alle im Landessportbund Hessen organisierten Sportvereine, die sich für die Integrationsarbeit mit o.g. Personengruppe engagieren, können finanzielle Unterstützung für Aktivitäten beantragen, bei denen Aussiedler und Aussiedlerinnen einbezogen werden. Das Projekt berät und unterstützt die Vereine bei der Durchführung der verschiedensten Integrationsangebote:
    • Ferienfreizeiten für Aussiedler/innen, Ausländer, sozial Benachteiligte und Einheimische,
    • regelmäßige Spieletreffs,
    • Sportangebote in der Nähe von Übergangswohnheimen, in Stadtteilen oder in Wohngebieten
    • gemeinsame Sport- und Spielenachmittage,
    • Ferienspiele,
    • Spiel- und Sportfeste.
    ,
      Zur Unterstützung der Vereinsaktivitäten stehen dem Projekt in Hessen drei Sportmobile, die mit vielfältigen Sport- und Spielgeräten ausgestattet sind, ein Transportbus und zwei Sinnesgärten zur Verfügung. Diese können bei Bedarf von den Vereinen beim Projekt beantragt werden.
      Sportvereine, die sich z.B. durch das Angebot von integrativen Sportgruppen um eine intensive und kontinuierliche Integration von Aussiedlern, Ausländern und sozial Benachteiligten während des gesamten Jahres bemühen, können als so genannte Stützpunktvereine vom Projekt finanzielle Hilfen bekommen.
      Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Unterstützung der Integrationsarbeit ist die Qualifizierung von Projektmitarbeiter/innen, Übungsleiter/innen, Jugendleiter/innen und Teamer/innen, die im Rahmen der Umsetzung der Projektziele mit den Vereinen zusammenarbeiten. Regelmäßig werden daher vom Projekt Fortbildungsveranstaltungen und Schulungen für diesen Personenkreis angeboten.
      Eine besondere Bedeutung für die Projektarbeit ist der Aufbau projektübergreifender Strukturen. Sogenannte Netzwerke der Integrationsarbeit sollen eine regelmäßige Kooperation von allen, an der Integrationsarbeit beteiligten Institutionen (Projekt, Sportvereine, karitative Einrichtungen, Kirchen, Schulen und Kommunen) sichern, um auf örtliche Bedürfnisse zugeschnittene Angebote zu initiieren und sie gemeinsam zu realisieren.
      Wo gibt es weitere Informationen und Anträge?
      Nähere Informationen über das Projekt, die Zuschussmöglichkeiten und die Nutzungsbedingungen für die Sportmobile und Sinnesgärten geben wir gerne telefonisch. Auf Anfrage schicken wir Ihnen auch schriftliche Informationen und Antragsformulare zu.
      Alle Anträge auf Bezuschussung von Integrationsmaßnahmen werden bei dem zuständigen Regionalbüro gestellt. Vereine, die über kein zuständiges Regionalbüro in ihrer Umgebung verfügen, stellen die Anträge an das Landeskoordinationsbüro in Frankfurt.
      Frank Eser Landeskoordination
      Otto-Fleck-Schneise 4
      60528 Frankfurt am Main
      Tel. 0 69.67 89 417
      e-mail: FEser@sportjugend-hessen.de
      Osvaldo Pinheiro
      Sachbearbeitung
      Otto-Fleck-Schneise 4
      60528 Frankfurt am Main
      Tel. 0 69.67 89 237
      e-mail: OPinheiro@sportjugend-hessen.de
      Regionalbüro Nordhessen:
      Peter Schreiber
      Regionalkoordination
      Otto-Stoelcker-Straße 19
      35066 Frankenberg (Eder)
      Tel. 0 64 51.21 05 89
      e-mail: PSchreiber@sportjugend-hessen.de
      Regionalbüro Mittelhessen:
      Brigitte Hermann
      Regionalkoordination
      Friedenstr. 99
      35578 Wetzlar
      Tel. 0 64 41.97 96 15
      e-mail: Hermann@sportjugend-hessen.de
      Regionalbüro Südhessen:
      Dr. Daniel Illmer
      Regionalkoordination
      Alt-Oberliederbach 10
      65835 Liederbach
      Tel. 0 69.37 00 44 12
      e-mail: DIllmer@sportjugend-hessen.de



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